„Von den Gesangssolisten besticht am meisten Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold. Ihr dunkles samtenes und doch schillerndes Timbre, ihre schönen Legato-Bögen sind ideal für die Bachkantaten.“
Passauer Neue Presse am 23.07.2018

 

"...unwiderstehliche Verknüpferin von Bedeutungstiefe und Klangschönheit"
Frankenpost am 03.04.2017

 

„…Und noch mehr gehört hätte man auch gern von Marie Henriette Reinholds sonorem Alt, dem Mendelssohn kaum Gelegenheiten zum Glänzen gab. Diese wenigen Momente wusste die Solistin jedoch mehr als souverän für sich zu nutzen.“
Münchner Merkur am 01.10.2016

 

„…der subtil gerundete, sicher geführte, farbsatte und bei aller Natürlichkeit ungeheuer ausdrucksstarke Alt Henriette Reinholds ist eine Klasse für sich.“
Leipziger Volkszeitung am 24.01.2015

 

„…Henriette Reinholds wunderbar gefärbter, inniger Alt lässt beglückt innehalten.“
Leipziger Volkszeitung am 23.03.2015

 

Marie Henriette Reinhold wurde in Leipzig geboren. Bereits seit frühester Kindheit durch ein musikalisches Elternhaus geprägt, studierte sie nach dem Abitur an der Landesschule Pforta vorerst Musikwissenschaften sowie Kulturmanagement an der Musikhochschule FRANZ LISZT Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 
Ab dem Jahr 2008 erhielt sie Gesangsunterricht bei Prof. Kammersänger Roland Schubert.  Seit Oktober 2011 studiert sie klassischen Gesang bei Prof. Elvira Dreßen an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, aktuell als Meisterklassenstudentin.

Solistische Auftritte führten Marie Henriette Reinhold bereits in die Konzertsäle und Hauptkirchen Deutschlands und des europäischen Auslands. Sie musizierte als Solistin u.a. mit dem Orchestre des Champs-Élysées und dem Collegium Vocale Gent unter Philipp Herreweghe, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Münchener Bachchor, dem Concerto Köln und dem Gewandhausorchester Leipzig unter Thomaskantor Gotthold Schwarz und Herbert Blomstedt. Zu hören war sie auch mit dem Barockorchester  "Il Giardino Armonico", dem Kölner Kammerorchester, der Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann, dem Windsbacher Knabenchor, sowie dem Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius.

Opernerfahrungen sammelte sie in den Produktionen der Leipziger Musikhochschule, so u.a. als Dritte Dame in Mozarts „Zauberflöte“, als Gräfin in Lortzings „Wildschütz“, als "Rustena" in Vivaldis "La verità in cimento", als "Fricka" in Wagners "Rheingold" und als "Cornelia" in Händels "Giulio Cesare in Egitto". Im Sommer 2019 wird sie als „Blumenmädchen“ in Wagners „Parsifal“, in den Jahren 2020/21 als „Grimgerde“ in der „Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen zu hören sein.

 

Meisterkurse bei Jonathan Alder, Alexander Schmalcz und Peter Schreier gaben ihr entscheidende Impulse im Bereich der Liedinterpretation.

Marie Henriette Reinhold ist erste Junior-Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Gesang Berlin 2012 und Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2014.

Mit Max Regers Choralkantaten und dessen Requiem op. 144b ist sie auf CD-Produktionen der Labels cpo und Querstand zu hören. Im Februar 2018 erschien bei Carus Haydns Stabat mater mit dem Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius.